Nach Feierabend: Linke lesen Leni … äh, Marx, natürlich

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Satellitenseminare2010Neulich war der Jens Rosbach vom Deutschlandfunk im Kapitalkurs zu Besuch. Er hatte viele Fragen mitgebracht – zu unsere Motivation und was so diskutiert wird. Aus zwei Stunden Frage-und-Antwort-Material und O-Tönen ist ein etwas mehr als fünf Minuten geworden. Am Zusammenschneiden saß Jens Rosbach bestimmt zwei Tage. Als freier Journalist bekommt man für die fünf Minuten etwa 300 Euro – ich hoffe, Herr Rosbach ist angestellt.

In jedem Fall Anlass genug, sich den ersten Band des Kapitals anzutun, um herauszufinden, was es mit der Mehrarbeit und dem Kampf um den Normalarbeitstag auf sich hat.

Das rote Büchlein, das am Anfang erwähnt wird, ist übrigens die von Dietmar Dath kommentierte Ausgabe von Lenins Staat und Revolution.

Die Anmoderation ist zum Glück nicht mehr zu hören. Dass Marx nämlich wenig mit moralischer Kritik zu tun hat, wie seit der Krise immer wieder im bürgerlichen Feuilleton behauptet wird, hätte man in ak 533 lesen können – sozusagen als Vorbereitung für den Radiobeitrag, der die Marx-Bubble zum Thema hat.

Aber hört selbst:

http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2013/02/14/dlf_20130214_1951_6702c367.mp3

Ach ja: Das nächste Mal werde ich auf eine Quotierung der Redezeit drängen – Valeria hatte eigentlich genausoviel zu sagen.

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Ingo Stützle

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Von Ingo Stützle

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