Undemokratischer Antifaschismus

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Heute morgen im Radio: Gregor Gysi (Die Linke) wird von Christoph Heinemann (Deutschlandfunk) zur Ukraine interviewt (Hinweis von Martin Krauss, Protokoll deutschlandfunk):

Gysi: »Unsere Regierung sagt einmal, die Verfassung gilt nicht richtig, es ist eine Revolution. Am nächsten Tag sagen wir aber, wir müssen ja die Verfassung einhalten in Bezug auf die Krim. Und wissen Sie, was mich an der Regierung wirklich stört? Da sitzen aber richtige fünf Faschisten drin. Ich habe ja gestern den Vorsitzenden der Swoboda-Partei zitiert. Ich bitte Sie! Und ich finde, gerade die Bundesregierung hätte sagen müssen, hier ist eine Grenze überschritten. Ich meine, der hat gesagt, ›An die Gewehre‹, und dann hat er gesagt, ›Russensäue, Deutsche, Judenschweine und andere Unarten‹. Ich bitte Sie! Das ist der Vorsitzende einer Regierungspartei in der Ukraine.«
Heinemann: »Und mit der sollte man nicht mehr reden, oder wie?
Gysi: Ich hätte zu den anderen gesagt, die müsst ihr wieder rausschmeißen.«
Heinemann: »Das wäre ja schon wieder undemokratisch?«

Zum Nachhören:

http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2014/03/14/dlf_20140314_0811_2cb546fa.mp3

 

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Ingo Stützle

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