Karl Heinz Roth: Globaler Schwelbrand

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Ende 2008 unterstrich Karl Heinz Roth in einem Interview die Verantwortung der Linken angesichts der Krise des Kapitalismus.

»Wir alle […] haben diese Verantwortung, weil wir vor einem strategischen Fenster stehen. Wenn wir nicht aufpassen, wird es sehr dunkel.«

Unter dem Titel »Das war’s noch lange nicht« veranstaltete die junge Welt Ende März gemeinsam mit der Marx-Engels-Stiftung und der Zeitschrift Lunapark21 eine Konferenz zur gegenwärtigen Wirtschafts- und Finanzkrise. In der heutigen und gestrigen Ausgabe der jungen Welt ist der Beitrag von Karlo  in zwei Teilen dokumentiert (Teil 1, Teil 2). Im Anschluss an sein von mir ambivalent bewerteten Buch »Die globale Krise« geht er auf die Grenzen der Krisenpolitik, die zunehmende Staatsverschuldung und die Zentrifugalkräfte innerhlab des Euro-Raums ein. Er schließt mit der Skizze einer Krisenantwort von unten – wohl auch ein Aufschlag für den zweiten Band des Projekts Krise, »Das Mulitversum«, das im Herbst erscheinen soll.

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Ingo Stützle

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