Pressestimmen zu »Kapitalismus: Die ersten 200 Jahre«

Seit Januar 2015 ist die Zweitauflage unseres Piketty-Büchleins im Handel – und einige erfreuliche Besprechungen sind erschienen:

  • »Wer Piketty verstehen will, sollte Stelter sowie Stützle und Kaufmann lesen – am besten im Vergleich.« (Ulrike Herrmann, taz)
  • »Auf weniger als 100 Seiten fassen die Autoren zunächst prägnant und verständlich die These des Piketty-Buchfranzösischen Ökonomen zusammen und stellen die Mediendebatte sowie die wichtigsten der bisher vorgetragenen Kritiken vor. Dabei gehen sie auch der Frage nach, warum das Buch ein solch durchschlagender Erfolg werden konnte. Der sei nicht nur auf gutes Timing, Charisma des VWL-Newcomers und eine leicht verständliche einprägsame Formel zurückzuführen, sondern rühre vor allem aus dem Umstand, dass Piketty die bestehende Wirtschaftsform zwar angreife, aber an keiner Stelle antikapitalistisch argumentiert. Wie systemkonform die Pikettysche Kapitalismuskritik letztlich ist, verdeutlicht eindrucksvoll das letzte Drittel des Begleitbuchs. Dort arbeiten die Autoren präzise den ideologischen Gehalt der angeblich unideologischen, nur der objektiven Wissenschaft verpflichteten Ausführungen des Starökonomen heraus.« (Sebastian Friedrich, Junge Welt)
  • »Die Autoren fassen die wichtigsten Erkenntnisse Pikettys zusammen und ergänzen sie mit historischen Hintergründen und den wichtigsten Äußerungen zur Ungleichheitsdebatte. Wirtschaftswissen für die Hosentasche.« (Frankfurter Rundschau)
  • »Die Wirtschaftspublizisten Stephan Kaufmann und Ingo Stützle haben mit ihrem gut 100 Seiten langen Reader im A6-Format ›Kapitalismus die ersten 200 Jahre‹ nicht nur eine kompakte Zusammenfassung von Pikettys Forschung geschaffen, sie bringen auch eine ebenso kompakte Kritik daran. Wie jede gute Kritik würdigt sie zuerst die Verdienste des Autors (er hat das Problem wachsender Ungleichheit erkannt), referiert die Debatte um das Buch und zeigt dann dessen Defizite auf. Pikettys größtes: Er kokettiert im Titel mit Karl Marx, nimmt diesen aber ›nicht ernsthaft zur Kenntnis‹.« (Armin Thurnher im Falter 45/2014)
  • Stephan Kaufmann sprach über Thomas Pikettys Thesen mit Telepolis.

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