Archive19. März 2014

Rosa Luxemburg zu Berlin

R

»Berlin macht auf mich im allgemeinen den widrigsten Eindruck: kalt, geschmacklos, massiv – die richtige Kaserne; und die lieben Preußen mit ihrer Arroganz, als hätte jeder den Stock verschluckt, mit dem man ihn einst verprügelt!« (Rosa Luxemburg an Mathilde und Robert Seidl, 30. Mai 1898)
»Ich … hasse Berlin und die Deutschen schon so, dass ich sie umbringen könnte. Überhaupt braucht man anscheinend zum Leben eine Reserve an Gesundheit und Kräften.« (Rosa Luxemburg an Leo Jogiches, 16. Mai 1898)

Materialistischer Feminismus: PROKLA 174 erschienen

M

Mit 1914 setzte nicht nur eine Spaltung der Arbeiterbewegung, sondern auch eine Spaltung der Frauenbewegung ein. Auch wenn “Frauenbewegung” nicht gleichbedeutend mit Feminismus ist oder sein sollte, so stellt sich durchaus die Frage, welchen Feminismus wir meinen, wenn wir von Feminismus sprechen. Ist Feminismus immer Feminismus. Die neue Ausgabe der sozialwissenschaftlichen Zeitschrift Prokla widmet sich dem Thema materialistischer Feminismus. Im Editorial heißt es: Materialistischer Feminismus nimmt umfassend gesellschaftstheoretisch und in emanzipatorischer Perspektive die Gesamtheit der Verhältnisse in den Blick, unter denen Geschlechterungleichheit (re)produziert wird, sich verschiedene Herrschaftsverhältnisse verschränken, aber auch Möglichkeiten des Widerstands...

Schlagwörter

Archive