Quengelware Graeber

Inzwischen hat David Graebers Schulden-Buch Stéphane Hessels »Empört euch!« an den Kassen der Buchläden verdrängt. In den Zeitungsredaktionen wurde es inzwischen meist nicht nur ein Mal besprochen. Im Cicero ist ebenso eine Rezension zu finden wie in Die Welt und dem Handelsblatt. Gleich mehrfach widmete sich der öffentliche Rundfunk seinem Buch  (Deutschlandradio Kultur, Deutschlandfunk).

Eine kluge Besprechung von Tania Martini findet sich in der taz.

David Graeber hat auf seiner Europareise auch viele Interviews gegeben. Nicht nur ntv und Deutschlandradio Kultur, sondern auch scharf links dokumentiert ein Gespräch. Interessant ist eine Diskussion mit Harvey über Occupy von April. Weniger spannend hingegen verlief das Treffen bei OpenOccupy in Berlin, wo er auch zu Occupy und Repression  interviewt wurde.

Graebers Buch ist wie eine Bombe eingeschlagen – vor allem in Deutschland. Laut Graeber ist das Original seit Juli 2011 60.000 Mal verkauft worden. Von der deutschen Übersetzung gingen in der ersten Woche bereits 30.000 Exemplare über den Ladentisch.

In Marburg hat sich ein Lesekreis gegründet, der Graebers Buch diskutieren will. Worüber sich andere natürlich empören müssen, was zu einer Retourkutsche herausfordert.

Meine ak-Besprechung und der Nachtrag, sozusagen der Fußnotenapparat, laden nach wie vor zur Debatte ein.

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