Com‘ on! Sabine Nuss zu Wirtschaftsnobelpreisträgerin Elinor Ostrom

Nicht nur der Friedensnobelpreise für Barack Obama war politisch tendenziös. Auch der Wirtschaftsnobelpreis für Elinor Ostrom war ein Zeichen gegen den neoliberalen Zeitgeist. Aber eben nur ein Zeichen, da sich substanziell nichts ändern wird. Angesichts des Klimagipfels hat der Spiegel ein Interview mit Ostrom geführt, das weniger Aufschlussreich ist, als ein ak-Artikel zu der Preisträgerin, den Sabine Nuss im November im ak veröffentlichte. Aus aktuellem Anlass sei hier nochmals auf diesen schönen Beitrag hingewiesen. Ostrom interessiert, wie Gemeingüter („Allmenden“ wie u.a. Fischgründe und Weideland) kollektiv bewirtschaftet werden, ohne dass es zu einer Übernutzung der Naturressourcen kommt. Der auf Privateigentum basierende Markt, so ihr Schluss, sei jedenfalls kein Garant für eine nachhaltige und produktive Nutzung.

Dieser Beitrag wurde in allgemein veröffentlicht und getaggt , , . Ein Lesezeichen auf das Permalink. setzen. Sowohl Kommentare als auch Trackbacks sind geschlossen.
  • Archiv

    Dezember 2009
    M D M D F S S
    « Nov   Jan »
     123456
    78910111213
    14151617181920
    21222324252627
    28293031