Verkehrte Welt der real existierenden Kapitalismuskritik

Bild: titanic magazin

So sieht sie also aus, die real existierende Kapitalismuskritik. Da wollen die Gewerkschaften, die organisierte Interessenvertretung der Lohnabhängigen, einen richtigen Kapitalismus und keinen Staatssozialismus:

»Das Problem sind die Strukturen und die grundsätzliche Ausrichtung des insolventen Giganten GM. Das Berichtswesen von einer Hierarchieebene zur nächsten erinnert an Staatssozialismus, in dem Erfolgsmeldungen abgesetzt werden, selbst wenn der Tanker schon absäuft.«

Der gute Armin Schild, IG-Metall-Bezirksleiter und Aufsichtsrat bei Opel meinte wohl die Kritik am Staatssozialismus passt gut zum 20igsten Jahrestag des Mauerfalls und könnte so richtig mobilisierend wirken.

Und diejenigen, die alles daran setzen, dem Kapital gute Verwertungsbedingungen zu garantieren (da Voraussetzungen für Arbeitsplätze), schimpfen auf den Kapitalismus, nein genauer: Turbokapitalismus.

»Dieses Verhalten von General Motors zeigt das hässliche Gesicht des Turbokapitalismus«

So Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU).

Wie heißt es so schön bei Asterix: Ich hab‘ nichts gegen den Kapitalismus, nur dieser Kapitalismus ist nicht von hier!

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